ENERGIEgeladen

Urkraft H20

Der Energieverbrauch und damit auch der CO2 Ausstoß ist in den letzten Jahren so stark angestiegen, dass der befürchtete Klimawandel große Auswirkungen auf das Leben der nachfolgenden Generationen haben wird. Neben einer konsequenten Energieeinsparung ist die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energie eine mögliche Lösung, um den Problemen entgegen zu treten.

Die Wasserkraft war im Mittelalter neben der Windenergie die einzig im Handwerk verfügbare Energieform. Schon seit Jahrhunderten nutzen die Menschen die Wasserkraft für mechanische Antriebe und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war diese Technologie ein nicht wegzudenkendes Antriebsmittel.

Wie damals nutzen auch die heutigen Wasserkraftwerke die durch Wasserkraft erzeugte Drehenergie zur Gewinnung von Strom. Aus der Kraft des fließenden Wassers werden in Deutschland rund 22 Mrd. Kilowattstunden sauberer Strom gewonnen. Weitere 11 Mrd. kWh könnten unter Beachtung ökologischer Gesichtspunkte zusätzlich noch gewonnen werden. Die Wasserkraft ist hierzulande die zweitwichtigste regenerative Energiequelle und ein stabiler Wirtschaftsfaktor. Auf diese stets erneuerbare Energie als Schatz der Natur kann der Mensch nicht verzichten.

Wettbewerb

Die Ingenieurkammern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland- Pfalz, Sachsen-Anhalt und des Saarlandes rufen zum diesjährigen Schülerwettbewerb „ENERGIEgeladen“ auf.

Die Aufgabe in diesem Jahr ist der Entwurf und Bau eines innovativen Wasserrades als Beitrag zur Erhöhung des Anteils regenerativer Energie aus Wasserkraftnutzung. Den Schülerinnen und Schülern steht es dabei frei, ob sie ein oberschlächtiges oder mittelschlächtiges Wasserrad bauen möchten.

Das Wasserrad muss voll funktionsfähig sein und eine möglichst hohe Leistung erzielen. An der Achse wird mit Hilfe eines Fadens ein Gewicht von 250 g befestigt. Durch das Zuführen von Wasser dreht sich das Wasserrad und das Gewicht wird hochgezogen. Mit Hilfe des Gewichtes, des zurückgelegten Weges und der Zeit wird die Leistung des Wasserrades beurteilt.

Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern aller allgemein- und berufsbildenden Schulen. Die Auswahl der Baumaterialien ist dabei den Schülerinnen und Schülern überlassen.

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Bewertungskriterien

Die Bewertung der eingereichten Modelle erfolgt in zwei Alterskategorien. Dabei treten alle Schülerinnen und Schüler bis zur Klassenstufe acht sowie ab der Klassenstufe neun gegeneinander an.

   

   

Die Landeswettbewerbe stehen unter der Schirmherrschaft von:

Ministerin
Gabriele Warminski-Leitheußer

 

Ministerin
Dorothea Henzler

 

Ministerin
Doris Ahnen

 

Minister
Klaus Kessler

 

Minister
Stephan Dorgerloh 

 

Der Gesamtwettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von:

Bundesministerin
Prof. Dr. Annette Schavan

 

Die Landeswettbewerbe werden ausgelobt von den Ingenieurkammern in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt.

Ingenieurkammer Baden-Württembereg Ingenieurkammer Hessen Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz Ingenieurkammer des Saarlandes Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt